SONNTAG, 20. MAI 2012
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 Nr. 141  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  19.05.10 kostenlos
""Deutsches Antizocker-Paket verunsichert Märkte weltweit""

Textauszug:"...schreibt die Financial Times Deutschland heute und beklagt, dass das Vertrauen in die deutsche Finanzpolitik angekratzt ist. Prima, damit ist ein wesentliches Ziel erreicht: Spekulanten dürfen nicht mehr darauf vertrauen, dass sich die Staaten weiterhin an der Nase herumführen lassen. Auf das Vertrauen von Spekulanten müssen wir keinen Wert legen. Europa ist sich ohnehin nie eins. Und die Engländer werden immer Eigeninteressen verfolgen für ihren Finanzplatz London. Das sind nicht unsere Anliegen. Weiter so, Herr Schäuble."

 Nr. 142  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  19.05.10 kostenlos
"Bankenaufsicht verbietet "ungedeckte Leerverkäufe""

Textauszug:"Die Bankenaufsicht BaFin hat "ungedeckte Leerverkäufe" in Aktien und Staatsanleihen aus Euro-Ländern mit sofortiger Wirkung untersagt. Das Verbot zielt besonders auf Hedgefonds und große Privat-Kapital-Unternehmen, die mit ihren Spekulationen immer wieder für Unruhe an den Finanzmärkten gesorgt haben. Bei "Leerverkäufen" verkaufen Spekulanten, die auf fallende Kurse setzen, Wertpapiere zu aktuellen Kursen mit dem Ziel, sie später zu einem niedrigeren Kurs zurückzukaufen und so Gewinne einzustreichen. Bei "gedeckten Leerverkäufen" leihen sich Investoren die zu verkaufenden Papiere. Bei "ungedeckten Leerverkäufen" decken sie sich gar nicht erst vorher damit ein, so dass die Risiken der Spekulation unüberschaubar werden können."

 Nr. 143  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  15.05.10 kostenlos
"Rettungspaket soll Euro retten ... oder die Alternative"

Textauszug:"Die Regierungschefs von Euroland haben mit ihrem Rettungsanker die bisherigen Grundprinzipien der Währungsunion über Bord geworfen. Die im Euro-Vertrag fixierte Schönwetterformel des gegenseitigen Haftungsverbots gilt nicht mehr. Ab sofort greifen Schlechtwetterregeln, nach denen von der Pleite bedrohten Euro-Staaten mit Krediten und Bürgschaften geholfen wird. Die bereits mit der Einführung des Euro geschaffene Transferunion wird nun vollzogen. Und die Europäische Zentralbank (EZB) kauft - wenn es sein muss - Staatsanleihen von klammen Euro-Staaten auf. Mit neuen Werkzeugen und mit professionellem Marktverhalten könnte es der EZB und den Notenbanken im Euroland gelingen, den Geldhäusern dieser Welt empfindliche Spekulationsverluste zuzufügen."

 Nr. 144  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  11.05.10 kostenlos
"Lasst den Märkten ihre Spekulation"

Textauszug:"Die Regierungen in Europa agieren gegen die großen Geldhäuser dieser Welt. Mit immer mehr Milliarden versuchen sie, einen Brand zu löschen und merken nicht, dass sie dazu Öl benutzen. Wer gegen die Spekulanten auf den Finanzmärkten agieren will, begeht einen großen Fehler. Sollen sich die Spekulanten doch gegen den Euro austoben. Hauptsache, es wird kein staatliches Geld dagegen gesetzt. Dann wird die Ruhe von alleine wieder einkehren. Vielleicht beim einem Euro-Dollar-Verhältnis von 1:1. Na und?"

 Nr. 145  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  07.05.10 kostenlos
""Ohne Lehman hätte es die Finanzkrise nicht gegeben.""

Textauszug:"Die größte Fehleinschätzung mit fatalen Folgewirkungen für uns alle! Statt sich einzugestehen, dass die Rettung der "systemischen" Finanzhäuser ein systematischer Fehler war, jammern die politisch Verantwortlichen, dass die von ihnen mit Hilfe neuer Staatsschulden geretteten Banken "zum Dank" und nun ohne Sorge um den eigenen Existenzverlust gegen die überschuldeten Staaten spekulieren. Unsere Regierungen haben nicht verstanden, dass die absolute Größe der Geldhäuser und die damit verbundene Finanzmacht die wirkliche Gefahr für uns darstellt. Wenn Banken mächtiger werden als Staaten, ist eine finanzwirtschaftliche Ordnung auf dieser Welt nicht zu gewährleisten. Da helfen keine kleinen Finanzsteuerpillen oder sonstige populistische Regierungswütereien, sondern nur die geordnete Zerschlagung der Geldhäuser. Mit dem schönen Nebeneffekt, wieder einen funktionierenden und fairen Wettbewerb zum Nutzen der Kunden zu schaffen."


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Die Kunst des klaren Denkens
Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern - die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet: Rolf Dobelli nimmt die tückischsten "Denkfallen" unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen. Das Buch ist 2011 im Carl Hanser Verlag München erschienen und kostet 14,90 €.


 

 
 
Euroland: Bundesbankpräsident Jens Weidmann schlägt Alarm
Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt den Präsidenten der EZB Mario Draghi vor den wachsenden Risiken im Eurosystem. Sollten die Forderungen von 800 Milliarden Euro gegenüber den finanzschwachen Notenbanken in Euroland ausfallen, könnten die Notenbanken des Eurosystems die Verluste nicht tragen und die Eurostaaten würden darauf sitzen bleiben.

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Euroland wirklich konsolidieren
Die Regierungungen in den Euroländern haben unser Vertrauen komplett verspielt. Wir können die verantwortlichen Politiker erst dann wieder ernst nehmen, wenn sie ausgeglichene Staatshaushalte verwirklicht haben. Fiskal-Pakte und "Schuldenbremsen" sind nur hohle Versprechen und ohne Wert, wie die x-fach gebrochenen Verträge von Maastricht und Lissabon beweisen.